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EU-Kommission stellt Fünf-Punkte-Plan zum Schutz vor Cyber-Angriffen vor

Mittwoch, 1. April 2009 | Autor: admin

Die EU-Kommission hat erkannt, dass kritische Informationsinfrastrukturen einer ständigen Bedrohung ausgesetzt sind.

In diesem Zusammenhang hat sie einen Fünf-Punkte-Plan vorgestellt, der dem Schutz eben dieser Informationsinfrastrukturen dienen soll. Der Plan umfasst die Schaffung eines europaweiten Informations- und Warnsystems und will zudem einheitliche Kriterien für die Definition kritischer Systeme und Anreize schaffen, um so eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten zu ermöglichen.

Laut EU-Kommission gefährden Angriffe (wie z. B. Naturkatastrophen, Terrorismus, kriminelle Handlungen und Hardwareversagen) gegen kritische Informationsstrukturen das wirtschaftliche und gesellschaftliche Wachstum in der EU. Das reibungslose Funktionieren der Kommunikationsinfrastrukturen ist für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft lebenswichtig.

Ziel des Plans ist es, Maßnahmen zum Schutz dieser kritischen Informationsinfrastrukturen zu ergreifen, um so die EU besser auf Cyber- Angriffe und Ausfälle vorzubereiten.

Zentrale Elemente, mit denen sich die Mitgliedstaaten befassen sollen sind:
- Prävention und Abwehrbereitschaft
- Erkennung und Reaktion
- Folgenminderung und Wiederherstellung
- Internationale Zusammenarbeit
- Aufstellung von Kriterien für europäische kritische IKT-Infrastrukturen

Dieser Plan ist in Zusammenhang mit der im Jahr 2006 verabschiedeten Initiative für eine sichere
Informationsgesellschaft (IP/06/701) zu sehen.

Quelle: Pressemitteilung der EU-Kommission IP/09/494 vom 30.03.2009 http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/494&format=HTML&aged=0&language=EN&guiLanguage=en

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