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KEF: ARD und ZDF können noch Kosten einsparen

Montag, 25. Januar 2010 | Autor: admin

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) gibt alle vier Jahre einen Vorschlag für die künftige Höhe der Rundfunkgebühren ab. In ihrem Zwischenbericht fordert sie nun ARD und ZDF zu ernsthaften Spar-Maßnahmen auf.

ARD und ZDF sollten ihre Spar-Potentiale ausschöpfen, dies in aller erster Linie bei den Personalkosten. Bei der ARD sollen Einsparungen in Höhe von 50 Millionen Euro (was 300 Stellen entspricht) realisierbar sein. Bislang hatte die ARD hierzu jedoch noch keine konkreten Vorschläge unterbreitet. Das ZDF hat zu dem Einsparvolumen in Höhe von 18 Millionen Euro noch keine konkreten Maßnahmen vorgeschlagen.

Die KEF sieht eine realisierbare Chance, rund 200 Millionen Euro Einnahmen zu erzielen, dies durch eine “effizientere Hebung des Gebührenpotentials” (somit weniger “Schwarzseher” oder weniger Gebührenbefreiungen).

Quelle: Pressemitteilung der KEF vom 25.01.2010

Thema: Medienrecht | Beitrag kommentieren